Pharaoameise
Auch: Monomorium pharaonis
Die Pharaoameise (Monomorium pharaonis) ist eine rund 2 Millimeter kleine, bernsteingelbe tropische Ameisenart, die sich in der Schweiz nur in beheizten Gebäuden vermehrt und zu den bedeutendsten Hygieneschädlingen zählt.
Pharaoameisen bilden Nester mit vielen Königinnen und zahlreiche Tochtervölker, die einander nicht bekämpfen. Über Schächte, Lüftungen und Fernwärmeleitungen breiten sie sich in ganze Häuser und Häuserblocks aus. Im Gegensatz zu einheimischen Ameisen treten sie das ganze Jahr auf und bevorzugen eiweissreiche Nahrung wie Fleisch, Wurst oder frisches Brot.
In der Schweiz wurde die Art 1902 erstmals beobachtet. Mit Sprays oder handelsüblichen Köderdosen ist ihr nicht beizukommen; die Stadt Zürich empfiehlt eine Fachfirma mit Fachbewilligung und die Kontrolle angrenzender Liegenschaften.