Was macht eine Fachfirma für Mäuse?
Mäusebekämpfung beseitigt Haus- und Waldmäuse in Gebäuden mit Schlagfallen oder Giftködern in hoher Köderdichte und verschliesst die Öffnungen, durch die sie eindringen – Mäuse zwängen sich schon durch 6 Millimeter kleine Lücken.
In Gebäude dringen in der Schweiz vor allem Haus- und Waldmäuse ein; in einer grünen Umgebung sind es meistens Waldmäuse. Sie nisten nahe an der Futterquelle, fressen Getreide, Obst, Gemüse und Schokolade und hinterlassen bis zu 100 dunkle Kotkrümel pro Tag. Weil ihre Schneidezähne ständig nachwachsen, benagen sie auch Kabel, Schläuche, Bücher und Möbel – Brände und Maschinenschäden können die Folge sein. Über Kot und Urin können sie Krankheitserreger wie Salmonellen übertragen.
Vorbeugung ist wirksamer als Gift. Die Stadt Zürich empfiehlt, Kellerfenster mit Gittern von höchstens 5 Millimetern Maschenweite zu sichern, Pflanzen an der Fassade zurückzuschneiden und bei hinterlüfteten Fassaden die Lüftungsschlitze mit Lochblech zu verschliessen, weil sich Mäuse sonst in der Aussendämmung bis in die obersten Stockwerke ausbreiten. Ein 20 Zentimeter hoher Streifen glatter Farbe oder ein vorstehender Blechstreifen hindert sie am Klettern.
Bei einzelnen Mäusen helfen Schlagfallen, die mit dem Köder zur Wand aufgestellt werden, weil Mäuse den Wänden entlang laufen. Ist der Befall grösser, sollte eine Fachfirma beigezogen werden. Mäuse knabbern an vielen Stellen nur wenig, deshalb braucht es eine hohe Köderdichte – die Stadt Zürich nennt etwa eine Köderstelle pro 4 Quadratmeter. Blutgerinnungshemmende Köder wirken erst nach vier bis fünf Tagen und können auch für Hunde und Vögel tödlich sein.
Kosten und Abrechnung
Einsätze in Wohnungen und Häusern werden meist pauschal mit einigen Kontrollbesuchen offeriert. Kostentreiber sind die Zahl der Köderstellen, schwer zugängliche Hohlräume wie Fassadendämmungen und bauliche Abdichtungen, die je nach Umfang separat verrechnet werden.