Schädlinge in der Mietwohnung: Wer zahlt – Mieter, Vermieter oder Versicherung?
Wer zahlt den Kammerjäger in der Mietwohnung? Was das Obligationenrecht sagt, wann Mieter selbst zahlen und wie Sie einen Befall richtig melden.
9 Fachfirmen für Flöhe in der Schweiz im Überblick – mit Leistungen, Standorten und Kontaktangaben aus öffentlich prüfbaren Quellen.
9 Einträge, alphabetisch
Bern und 1 weiterer Standort Geprüft
Familienbetrieb mit Sitz in Bern und Stützpunkt in Zwieselberg bei Thun. Er bekämpft Ameisen, Bettwanzen, Flöhe, Kakerlaken, Motten, Ratten, Wespen und weitere Schädlinge, vergrämt Marder und Siebenschläfer und bietet Vogelschutz an; für Lebensmittelbetriebe und Hotellerie gibt es eine eigene Gesellschaft.
Echallens, Kanton Waadt Geprüft
Schädlingsbekämpfer aus Echallens im Waadtland, seit rund dreissig Jahren tätig. Comas bekämpft Wespen, Bettwanzen, Schaben, Ameisen, Flöhe, Nager und Steinmarder, baut Taubenabwehr und behandelt Holz. Zu den Kunden gehören Lebensmittelverteiler, Spitäler, Verwaltungen und Gemeinden.
Wettingen, Kanton Aargau Geprüft
Kammerjäger mit Hauptsitz in Wettingen, tätig in der Deutschschweiz. Fox arbeitet für private Haushalte, Verwaltungen, Gastronomie, Lebensmittelbetriebe und öffentliche Institutionen und bekämpft Insekten, Nager und Holzschädlinge; dazu kommen Marder- und Taubenabwehr.
Müllheim, Kanton Thurgau Geprüft
Schädlingsbekämpfer aus Müllheim im Thurgau. Zweigstellen bestehen in den Regionen Zürich, St. Gallen und Zug. Der Betrieb bekämpft Wespen, Ameisen, Motten, Schaben, Flöhe und Nager, vergrämt Marder und bietet Ozon-Desinfektion an. Bettwanzen behandelt er mit Wärmeentwesung; ein Notfalldienst ist rund um die Uhr erreichbar.
Attalens, Kanton Freiburg Geprüft
Schädlingsbekämpfer aus Attalens im Vivisbachbezirk, tätig in der Region Freiburg. Er behandelt Bettwanzen, Ameisen, Flöhe, Lebensmittel- und Kleidermotten, Wespen und Mäuse und bietet Lösungen gegen Tauben an.
Cham, Kanton Zug Geprüft
Kleines Familienunternehmen aus Cham, das mit eidgenössischer Fachbewilligung Schädlinge bekämpft. Behandelt werden unter anderem Lebensmittelmotten, Ratten, Mäuse, Schaben, Bettwanzen, Flöhe und Wespen, dazu kommen Taubenabwehr und holzzerstörende Insekten wie Hausbock und Holzwurm.
Hemishofen und 2 weitere Standorte Geprüft
Familienbetrieb aus Hemishofen mit Zweigniederlassung in Zürich, der Schädlinge in und an Gebäuden bekämpft. Das Angebot reicht von Insekten und Nagetieren über Marder- und Taubenabwehr bis zu Holzschutz und Serviceverträgen nach HACCP und IPM. Die Techniker verfügen über die eidgenössische Fachbewilligung, mehrere auch über jene für Holzschutz.
Misery-Courtion, Kanton Freiburg Geprüft
Betrieb aus Misery im Kanton Freiburg mit Servicestelle in Bern. nuiCible bekämpft Nager, Wespen- und Hornissennester, Flöhe, Bettwanzen, Ameisen und Motten und bietet Verträge zur Überwachung und Vorbeugung an.
Delémont, Kanton Jura Geprüft
Desinfektionsbetrieb aus Delsberg, seit 2014 Mitglied des Verbands Schweizerischer Schädlingsbekämpfer. Er bekämpft Wespen und Hornissen, auch die Asiatische Hornisse, sowie Bettwanzen, Schaben, Ameisen, Flöhe, Motten und Mäuse, montiert Taubenabwehr und bietet Jahresverträge an.
Flohbekämpfung tilgt einen Flohbefall in Wohnung oder Gebäude, indem sie Eier, Larven und Puppen an den Liegeplätzen erfasst und gleichzeitig die Wirtstiere behandeln lässt – beim Katzenfloh die Ursache von mehr als 80 Prozent der Flohprobleme in Europa.
In der Schweiz kommen mehrere Dutzend Floharten vor; die meisten Probleme im Haushalt verursacht der Katzenfloh. Er befällt neben Katzen auch Hunde, Steinmarder, Ratten, Mäuse und Menschen. Zum Problem wird er oft, wenn das eigentliche Wirtstier fehlt – etwa wenn Mieter mit Haustieren ausziehen und die Wohnung leer steht. Die Flöhe warten dann in ihren Puppenhüllen, unter Umständen monatelang, und springen auf den ersten Menschen, der die Wohnung betritt.
Erwachsene Flöhe machen nur rund 5 Prozent einer Population aus. Eier, Larven und Puppen befinden sich nicht auf dem Tier, sondern an den Ruhe- und Liegeplätzen in der Wohnung. Dauerhaften Erfolg bringt deshalb nur eine gleichzeitige Behandlung des Haustiers durch die Tierärztin oder den Tierarzt und der Wohnung. Die Stadt Zürich empfiehlt dafür Produkte mit Wachstumsregulatoren, die gezielt gegen Larven wirken; Nebelautomaten, die Biozide auf allen Oberflächen verteilen, hält sie für eher ungeeignet.
Neben dem Katzenfloh treten im Frühling Vogelflöhe aus Nestern unter dem Dach oder in Storenkästen auf, und Marder im Estrich können Flöhe mitbringen. Bei starkem Befall, grossen Wohnungen und Häusern empfiehlt die Stadt Zürich eine Fachfirma, weil richtig dosierte und gezielt ausgebrachte Mittel unnötig hohe Konzentrationen vermeiden. Mietrechtlich gehen die Kosten zulasten der Mieterschaft, wenn ihr nachgewiesen werden kann, dass sie die Flöhe etwa über eigene Haustiere eingeschleppt hat.
Abgerechnet wird meist pauschal pro Wohnung oder nach Fläche, oft mit einer Nachbehandlung. Kostentreiber sind die Grösse der Wohnung, die Zahl der Behandlungen und zusätzliche Arbeiten wie das Entfernen von Vogelnestern oder Massnahmen gegen Marder.
Gezählt werden Hauptsitze und weitere Standorte. Eine eigene Seite gibt es ab 3 Einträgen in einer Stadt; die übrigen Orte öffnen die gefilterte Liste.
Wer zahlt den Kammerjäger in der Mietwohnung? Was das Obligationenrecht sagt, wann Mieter selbst zahlen und wie Sie einen Befall richtig melden.