Wärmebehandlung
Auch: thermische Behandlung, Hitzebehandlung, Thermoverfahren
Bei einer Wärmebehandlung werden befallene Räume oder Gegenstände kontrolliert aufgeheizt, bis alle Entwicklungsstadien eines Schädlings absterben – vor allem gegen Bettwanzen und Holzschädlinge.
Gegen Bettwanzen bezeichnet das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt die Wärmebehandlung als effizienteste Strategie: Die Räume werden auf 50 bis 60 °C aufgeheizt, soweit Einrichtung und Bau es zulassen, und auch Eier und Larven abgetötet. SRF beschreibt eine Aufheizung während rund 48 Stunden. Fachfirmen kombinieren das Verfahren oft mit Silikatstaub oder Insektiziden.
Auch bei Holzwurm in Möbeln und Kunstgegenständen wird Wärme eingesetzt; die Stadt Zürich nennt rund 55 °C unter kontrollierten Bedingungen. Eine Wärmebehandlung tötet vorhandene Schädlinge, schützt aber nicht vor einem neuen Befall.